▷ H. Schütz. Tu fais le bon­heur de ton ser­vi­teur (Ps 118)

Hein­rich Schütz (1585-1672), Wohl de­nen, die ohne Wan­del le­ben (Ps 118, 65-80, Teth et Jod), Opus ul­ti­mum, SWV 486
The Hil­liard En­semble, Kna­ben­chor Han­no­ver, Lon­don Ba­roque, dir. Heinz Hennig

Da­vid jouant de la harpe
Psau­tier de Lut­trell, dé­tail, XIVe s.
Bri­tish Li­bra­ry London

Psaume de di­manche prochain

Ps 118, 65-80 (psaume al­pha­bé­tique)
TEITH ט
65 Du tust Gutes dei­nem Knechte,
HERR, nach dei­nem Wort.
66 Lehre mich heil­same Sit­ten und Er­kennt­nis ;
denn ich glaube dei­nen Ge­bo­ten.
67 Ehe ich ge­demü­ti­get war, ir­ret ich ;
nun aber halte ich dein Wort.
68 Du bist gü­tig und freund­lich ;
lehre mich deine Rechte !
69 Die Stol­zen er­dich­ten
Lü­gen über mich ;
ich aber halte von gan­zem Her­zen
deine Be­fehle.
70 Ihr Herz ist dick wie Schmeer ;
ich aber habe Lust zu dei­nem Ge­setz.
71 Es ist mir lieb,
daß du mich ge­demü­ti­get hast,
daß ich deine Rechte lerne.
72 Das Ge­setz deines Mundes ist mir lie­ber
denn viel tau­send Stück Gold und Silber.

YOD י
73 Deine Hand
hat mich ge­macht und be­rei­tet ;
un­ter­weise mich,
daß ich deine Ge­bote lerne.
74 Die dich fürch­ten,
se­hen mich und freuen sich ;
denn ich hoffe auf dein Wort.
75 HERR, ich weiß,
daß deine Ge­richte recht sind
und hast mich treu­lich ge­demü­ti­get.
76 Deine Gnade müsse mein Trost sein,
wie du dei­nem Knechte zu­ge­sagt hast.
77 Laß mir deine Barm­her­zig­keit wi­der­fah­ren,
daß ich lebe ;
denn ich habe Lust zu dei­nem Ge­setz.
78 Ach, daß die Stol­zen
müß­ten zu­schan­den wer­den,
die mich mit Lü­gen nie­der­drü­cken !
Ich aber rede von dei­nem Be­fehl.
79 Ach, daß sich müß­ten zu mir hal­ten,
die dich fürch­ten
und deine Zeu­gnisse ken­nen !
80 Mein Herz bleibe recht­schaf­fen
in dei­nen Rech­ten,
daß ich nicht zu­schan­den werde.

Ehre sei dem Va­ter und dem Sohn
und auch dem Hei­li­gen Geiste,
wie es war im An­fang,
jetzt und im­mer­dar
und von Ewig­keit zu Ewig­keit. Amen.



65 Tu fais le bon­heur de ton ser­vi­teur, Sei­gneur, se­lon ta pa­role.
66 Ap­prends-moi à bien sai­sir, à bien ju­ger :
je me fie à tes vo­lon­tés.
67 Avant d’a­voir souf­fert, je m’é­ga­rais ; main­te­nant, j’ob­serve tes ordres.
68 Toi, tu es bon, tu fais du bien :
ap­prends-moi tes com­man­de­ments.
69 Des or­gueilleux
m’ont cou­vert de ca­lom­nies :
de tout cœur,
je garde tes pré­ceptes.
70 Leur cœur, alour­di, s’est fer­mé ;
moi, je prends plai­sir à ta loi.
71 C’est pour mon bien
que j’ai souf­fert,
ain­si, ai-je ap­pris tes com­man­de­ments.
72 Mon bon­heur, c’est la loi de ta bouche,
plus qu’un mon­ceau d’or ou d’argent.


73 Tes mains
m’ont fa­çon­né, af­fer­mi ;
éclaire-moi,
que j’ap­prenne tes vo­lon­tés.
74 A me voir, ceux qui te craignent
se ré­jouissent,
car j’es­père en ta pa­role.
75 Sei­gneur, je le sais,
tes dé­ci­sions sont justes ;
tu es fi­dèle quand tu m’é­prouves.
76 Que j’aie pour conso­la­tion ton amour
se­lon tes pro­messes à ton ser­vi­teur !
77 Que vienne à moi ta ten­dresse,
et je vi­vrai :
ta loi fait mon plai­sir.
78 Honte
aux or­gueilleux
qui m’ac­cablent de men­songes ;
moi, je mé­dite sur tes pré­ceptes.
79 Qu’ils se tournent vers moi,
ceux qui te craignent,
ceux qui connaissent tes exi­gences.
80 Que j’aie par tes com­man­de­ments
le cœur in­tègre :
alors je ne se­rai pas humilié.

Gloire soit au Père, et au Fils,
et au Saint-Es­prit.
comme il était au com­men­ce­ment,
main­te­nant et tou­jours,
pour les siècles des siècles. Amen.