▷ H. Schütz. Heu­reux ceux qui suivent la loi du Seigneur

Hein­rich Schütz (1585-1672), Wohl de­nen, die ohne Wan­del le­ben (Ps 118, 1-16), Opus ul­ti­mum
Concer­to Pa­la­ti­no, Col­le­gium Vo­cale Gent, dir. Phi­lippe Her­re­we­ghe (2007)

Da­vid jouant de la harpe
Psau­tier de Lut­trell, dé­tail, XIVe s.
Bri­tish Li­bra­ry London

Ps 118, 1-16 (psaume al­pha­bé­tique)
ALEPH א
1 Wohl de­nen, die ohne Ta­del le­ben,
die im Ge­setz des HERRN wan­deln !
2 Wohl de­nen, die seine Zeu­gnisse hal­ten,
die ihn von gan­zem Her­zen su­chen !
3 Denn welche auf sei­nen We­gen wan­deln,
die tun kein Übel.
4 Du hast ge­bo­ten,
fleißig zu hal­ten deine Be­fehle.
5 Oh daß mein Le­ben deine Rechte
mit gan­zem Ernst hielte !
6 Wenn ich schaue al­lein auf deine Ge­bote,
so werde ich nicht zu Schan­den.
7 Ich danke dir von Her­zen,
daß du mich lehrst
die Rechte dei­ner Ge­rech­tig­keit.
8 Deine Rechte will ich hal­ten ;
ver­laß mich nimmermehr.

BEITH ב
9 Wie wird ein Jün­gling
sei­nen Weg uns­trä­flich ge­hen ?
Wenn er sich hält nach dei­nen Wor­ten.
10 Ich suche dich von gan­zem Her­zen ;
laß mich nicht abir­ren von dei­nen Ge­bo­ten.
11 Ich be­halte dein Wort in mei­nem Her­zen,
auf daß ich nicht wie­der dich sün­dige.
12 Ge­lobt seist du, HERR !
Lehre mich deine Rechte !
13 Ich will mit mei­nen Lip­pen erzäh­len
alle Rechte deines Mundes.
14 Ich freue mich des Weges dei­ner Zeu­gnisse
wie über al­ler­lei Reich­tum.
15 Ich rede von dem, was du be­foh­len hast,
und schaue auf deine Wege.
16 Ich habe Lust zu dei­nen Rech­ten
und ver­gesse dei­ner Worte nicht.

Ehre sei dem Va­ter und dem Sohn
und auch dem Hei­li­gen Geiste,
wie es war im An­fang,
jetzt und im­mer­dar
und von Ewig­keit zu Ewig­keit. Amen.



1 Heu­reuses les per­sonnes in­tègres
qui marchent sui­vant la loi du Sei­gneur !
2 Heu­reuses celles qui gardent ses exi­gences,
elles le cherchent de tout cœur !
3 Ja­mais ils ne com­mettent d’in­jus­tice,
ils marchent dans ses voies.
4 Toi, tu pro­mulgues des pré­ceptes
à ob­ser­ver en­tiè­re­ment.
5 Puissent mes voies s’af­fer­mir
à ob­ser­ver tes com­man­de­ments !
6 Ain­si je ne se­rai pas hu­mi­lié
quand je contemple tes vo­lon­tés.
7 D’un cœur droit,
je pour­rai te rendre grâce,
ins­truit de tes justes dé­ci­sions.
8 Tes com­man­de­ments, je les ob­serve :
ne m’a­ban­donne pas entièrement.


9 Com­ment, jeune,
gar­der pur son che­min ?
En ob­ser­vant ta pa­role.
10 De tout mon cœur, je te cherche ;
garde-moi de fuir tes vo­lon­tés.
11 Dans mon cœur, je conserve tes pro­messes
pour ne pas faillir en­vers toi.
12 Toi, Sei­gneur, tu es bé­ni :
ap­prends-moi tes com­man­de­ments.
13 Je fais re­pas­ser sur mes lèvres
chaque dé­ci­sion de ta bouche.
14 Je trouve dans la voie de tes exi­gences
plus de joie que dans toutes les ri­chesses.
15 Je veux mé­di­ter sur tes pré­ceptes
et contem­pler tes voies.
16 Je trouve en tes com­man­de­ments mon plai­sir, je n’ou­blie pas ta parole.

Gloire soit au Père, et au Fils,
et au Saint-Es­prit.
comme il était au com­men­ce­ment,
main­te­nant et tou­jours,
pour les siècles des siècles. Amen.